666 Minuten Rappolz 2017

Die besten Teams:

Das Team ‚Scheu Racing‘ bestehend aus Florian, Bianca, Claudia, Uwe und Reiner Scheu sowie Rosenberg – die Sieger der Weltpremiere des Rappolz 666 im Jahr 2016 – deklarierte sich als Wiederholungstäter: Es brachte seinen Honda Civic mit der Startnummer 666 als Erster über die Ziellinie. Sie strahlten vor Freude. „Der Wagen war optimal vorbereitet, es gab keine technischen Pannen, und die Strecke zeigte sich in einem prima Zustand“, gab der Teamleader Florian Scheu nach dem Zieleinlauf zu Protokoll. „Als jahrelanger Autocrosser bin ich von Rappolz 666 begeistert“, fügt er hinzu.

Rappolz 666 Oster Edition 2017: bereit für Action pur

Die Fahrzeuge entsprachen bei der Abnahme. Besonderes Augenmerk wurde auf die Sicherheit gelegt. So ist der Innenraum durch einen eingebauten Käfig zu sichern, um dem Fahrer größtmöglichen Schutz bei Unfällen zu bieten. Die Fahrzeuge waren schräg zur Strecke aufgefädelt, und der Grid war bis kurz vor dem Start mit Freunden, Zusehern und Fotografen gefüllt. „Das Adrenalin schwängerte die Luft, und irgendwie konnte man sich als Gleicher unter Gleichen fühlen“, beschreibt Christoph die Stimmung. Als die Startfahrer vis-á-vis Aufstellung nahmen und die Anhänger den Grid verließen, wurde die Anspannung merkbar. Um exakt 9 Uhr erfolgte der Startschuss für die Rappolz 666 Oster Edition 2017. Die Fahrer stürmten zu den Boliden, es folgten 666 Minuten, die den Geist von Rappolz ausmachen. Es wurde gepusht, geschraubt, mitunter geflucht und zusammengeflickt, die Teams verschmolzen mit der Fortdauer des Rennens von Einzelpersonen zu einem Ganzen.

Dynamik: Taktik & Boxen-Stopps

Reifenschäden machten den Anfang der Boxen-Besuche, im Laufe des Rennens wurden die Crews in der Boxen-Gasse mit Fahrwerks-Schäden jeglicher Art beschäftigt: Dreieckslenker gebrochen, verbogen, ausgerissen, Dämpfer ausgerissen, Stabilisatoren verformt, Halterungen abgerissen. Die Motoren klagten über mangelnde Kühlung – im Speziellen nach Berührungen feindlicher Art oder aber auch nach dem harten Kuss der Betonwand-Absperrung. Alles wurde wieder fahrbar gemacht und zurück auf die Strecke im Dynamite Tours Areal geschickt. Nach den Emotionen der Startphase brauchte man über weite Strecken eine klare Strategie – Fahrerwechsel, Tankstops und konstante Rundenzeiten –, wobei die Strecke in den Brems- und Beschleunigungs-Passagen ruppig wurde, ehe in der Schlussphase nochmals der Adrenalin-Pegel nach oben knallte. Jetzt waren viele Autos schon deutlich gezeichnet, mit viel Geschick wurden sie im Rennen gehalten. Nach genau 666 Minuten, um 20 Uhr 06 wurde der Sieger unter Feuerwerks-Beleuchtung auf der Ziellinie abgewunken.

 

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